Bericht: Fahrt zur Mehlblockalm mit Besuch Happ Museum in Wald


Am Mittwoch den 14. August trafen sich die Kolping Senioren um 12 Uhr am St. Magnus Parkplatz zur Abfahrt.
Wir waren 10 Personen die mit dem Auto fuhren und drei von den sportlichen Mitgliedern sind schon mit Ihren Fahrrädern vorausgefahren und haben uns empfangen. Das Wetter war ideal, von oben trocken aber nicht zu heiß.
Wir ließen es uns dann sehr gut gehen bei Speis und Trank und auch mit Verdauungsschnaps von der Wirtin spendiert.

Um halb 3 ging es dann weiter zur 2. Hälfte unseres Ausfluges ins Happ Museum nach Wald. Die Radler wieder voraus, kamen wir in Wald an und wurden von Herrn Happ schon erwartet.
Marianne und Sigfried haben ihm eine Fotogalerie mitgebracht von einem Pater der in Wald geboren ist und später in Afrika gelebt und gewirkt hat. Herr Happ hat sich sehr darüber gefreut.
Es war eine Überraschung was im Museum alles untergebracht ist. Jeder Beruf oder Betrieb in und um Wald zurück bis ins 18. oder 19. Jahrhundert ist hier mit alten Raritäten und Sehenswürdigkeiten vertreten, gut sortiert und von Herr Happ auch gut behütet, gepflegt und restauriert hat er uns alles erklärt. Zum Schluß spielte er noch mit seiner Steirischen begleitet von Erich Weis und Sigi Bessler, die mit einem Hammer im Takt auf dem Amboß schlugen. H. Happ sang uns danach 3 Strophen vom Lied über das Bschütten vor. Ein begeisteres Klatschen zeigte ihm die Anerkennung der Gruppe.

Auch außerhalb gab es Sehenswürdigkeiten, z.B. das mit Wasser betriebene Rad, das im Museum über eine Transmission verschiedene Maschinen in Bewegung setzt. Die Kirchturmspitze, die dem Blitz am 6. Januar 2011 nicht stand hielt und abstürzte ist nun im Orginal am Eingang zu bewundern. Auch das schmiedeeiserne Kreuz ist repariert auf der Spitze montiert. So kann der Vergleich zum neuen Kreuz auf der Kirchturmspitze hergestellt werden. In der letzten Woche wurden die neuen Glocken für die Kirche gegossen – H. Happ erzählte mit Begeisterung über die Herstellung und das Gießen

Die Informationen waren umfassend und so mancher wird dieses Museum erneut besuchen oder weiterempfehlen. Damit hatte die Gruppe einen kurzweiligen Tag mit der schönen Allgäuer Landschaft und eine wahre Erinnerung an die gute alte und auch beschwerliche Zeit.


Verfasser: Paula Stiegeler












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