Bericht: Besinnungsnachmittag


 
Trotz des frühlinghaften Wetters versammelten sich insgesamt 24 Personen zum jährlichen Besinnungsnachmittag im Pfarrheim St. Magnus. Unser Präses Stefan Finkl hatte diesmal aus der jährlichen Misereor Fastenaktion das Hungertuch aus dem Jahr 2011 zur Betrachtung ausgewählt. Unter dem Motto „Was ihr dem Geringsten tut“ hat der Künstler Sokey Edorh aus Togo ein Bild aus afrikanischer Erde, Wellpappe, Kohle und Acryl geschaffen. Bei der näheren Betrachtung sieht man das pulsierende Leben im Slum der großen Städte Lateinamerikas, Afrikas und Asiens. Das lichterfüllte Dreieck in der Mitte des Bildes zeigt den  Weg aus der Dunkelheit an das Licht. Man sieht aber auch die gewaltigen Geschäftszentralen internationaler Konzerne  und die damit brutale Ausbeutung der Bevölkerung. Abschließend zu den Betrachtungen beteten wir gemeinsam.
Im weiteren Verlauf erzählte uns Stefan Finkl die Geschichte von Barak aus Armenien, wo um 1900 die Christen unterdrückt wurden. Er aber beharrte immer wieder auf dem Kreuz und wurde so zum Tode verurteilt. Wenn er aber mit einem Schnitt, wie es bei der Enthauptung passiert, so ein Kreuz schaffen könnte, sollte er begnadigt werden. Nach Anleitung falteten wir  lange unser Papier und setzten dann einen geraden Schnitt. Zur Verwunderung Aller erhielten wir nicht nur ein Kreuz, sondern alle unten aufgeführten Teile.
 
Braun: Das Brett auf dem Inri stand (König der Juden)
Lila: Das Kreuz an dem Jesus starb
Dunkelgrün: Golgata, die Schädelstäte, dort Ort an dem Jesus starb
Blau: Die Würfel, mit denen die Soldaten würfelten.
Graues Kreuz: Einer der Verbrecher der sich von Jesus abgewand hat.
Hellgrünes Kreuz: Einer der Verbrecher der sich Jesus zugewand hat.
Rot: Speer mit dem die Soldaten Jesus in die Seite gestochen haben. 


 
kreuz


Abschließend bedankte sich Paul für die Vorbereitung dieses etwas „anderen“ Besinnungsnachmittages, der bei allen sehr gut angekommen ist.  Bei Kaffee und Gebäck saßen wir noch eine lange Zeit in gemütlicher Runde zusammen.



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