Bericht:  Kolpingtag 2015


Rückblick Kolpingtag 2015
 
Wie war das doch 2014 – Anmeldung Kolpingtag 2015 – ja, aber !!
Eine Menge Ungewissheiten – ja, es gab doch bereits Informationen, sogar bebildert – nun, das Kolpingwerk Köln hatte sich was überlegt!
Spontanität zur Anmeldung am Kolpinggedenktag gab den Ausschlag – ja ich bin neugierig, habe so etwas noch nicht erlebt, wäre ein schöner Ausflug. Oh, die Kosten – na ja, billig ist`s gerade nicht, aber gönnen wir uns das mal. So gab es denn spontan 15 Anmeldungen, auch unsere Jugend konnte begeistert werden und so waren wir letztendlich 27 Reisende.
Am Freitag, den 18. September starteten wir um 7:00 Uhr mit dem Bus bei St. Magnus. Mit Zusteigern in Kaufbeuren und Buchloe war der 50Sitzer Bus gefüllt. Die Anfahrt über Karlsruhe, Bruchsal war mit viel Verkehrspausen. Mit der guten Verköstigung unserer 2ten Bezirksvorsitzenden Daniela Zitt, gab es eine ausgedehnte Pause und die Jugend verlockte mit Erheiterung für Alle. So war die Ankunft in Köln mit leichter Zeitnot um 18:30 Uhr.
 
Mit dem dicken Programmheft unterm Arm zogen wir los, denn um 20:00 Uhr war bereits die Eröffnung in der LANXESS arena. Die Marktoberdorfer Kolpingfamilie hatte sich einheitlich in schicken orangenen Shirts mit schwarzer Softshell-Jacke, bestickt mit neuem auffallendem Kolping Logo, gekleidet. Das wurde von vielen anerkennend bewundert. Beim Eintritt erhielt jeder einen Kolpingstagschal in kolpingorange als Give-Away, das passte bestens dazu.
Der bunte Abend mit Auftritten verschiedener Künstler, musikalischer Begleitung durch die Big Band der Bundeswehr, der Gruppe „The Baseballs“ war sehr kurzweilig. Gegen 23:00 Uhr war Schluss und nun zurück zum Hotel, aber in der Menschenmenge war unsere Leni verschwunden, suchen zwecklos! Mit vielen Umständen war sie allein zurück gekommen.
 
Am Samstag wurde in kleineren Gruppen die Stadt Köln erkundet, Wegweiser waren die vielen Hot Spots, Vorträge, Kirchen. Zum Mittagsgebet trafen sich fast alle in der Kirche St. Aposteln, das dort unser Diözesanpräses Alois Zeller hielt. Mit dem Programmbuch war jeder Teilnehmer bestens versorgt, denn alle Informationen, Liedtexte, Gebete zu den Aktionen, Stadtpläne, Adressen ,U-Bahn, etc. war hier vorbildlich zusammen gefasst. Mit dem Teilnehmerausweis waren wir kostenlos in allen Verkehrsmitteln unterwegs. Zum Mittagessen wurde ein vergünstigter Kolpingteller mit Softgetränk von einigen Restaurants angeboten.
Der Höhepunkt war das Musical „Kolpings Traum“ in der LANXESS arena. Eine beeindruckende Vorstellung mit dem Hauptdarsteller Maximilian Mann, aber auch der Band und dem Chor, nicht zu vergessen die Lichttechnik und Akustik. Mit lang anhaltendem stehendem Applaus wurden die Künstler und die Organisatoren bedacht.
Zum Abschluss fand sich die ganze Gruppe in der Brauerei „Zur Malzmühle“ - Am Malzbüchl“ein, um das Kölsch und anderes zu genießen. In lautstarker, geselliger Runde wurde viel gelacht und gesungen, jeder gab sein Bestes. So mussten wir zum Zapfenstreich diesen Ort verlassen. Einige Tüchtige setzten im Hotel der Nacht noch eins dazu.
 
Am Sonntag war um 8:00 Uhr Gepäckaufgabe im Bus. Hier zeigte sich, wer gut drauf war, wer schon gefrühstückt hatte oder sich noch Zeit ließ. Zu Fuß oder mit U-Bahn, alle waren gegen 11:00 Uhr wieder in der LANXESS arena um den Abschlussgottesdienst zu feiern. Die Abschlussveranstaltung hatte bereits um 09:30 Uhr begonnen und war geprägt durch artistische Darstellung. Mit fünf Würfeln, zwei mit dem Kolpinglogo und drei mit den Buchstaben M:U:T wurde der Altar aufgebaut. Entsprechend geschmückt war dies ein eindrucksvoller Aufbau. Der Einzug mit ein paar hundert Bannern, einer großen Priesterschar, den Kommunionhelfern , dem Nuntius aus Rom, dem Kardinal Woelki (Erzbischof von Köln) und weiteren ergab ein festliches Bild. Sehr berührend war der Gesang vom Hauptdarsteller Maximilian Mann mit dem Kolping Grablied zur Gabenbereitung. Mit diesem festlichen Abschlussgottesdienst war sicher jeder Anwesende tief beeindruckt.
 
Gegen 14:00 Uhr war Abfahrt, doch davor hatte Daniela noch die ganze Mannschaft mit frischen Semmeln und Zutaten versorgt. Die Zutaten wie Wurst, Leberkäs, Würstel, Essiggurken, Tomaten, Gurken, Paprika usw, nebst Kaffee, Wein sollten nicht unerwähnt bleiben .Die Rückfahrt war wiederum bei Karlsruhe, Pforzheim sehr stockend, aber plötzlich fand der Busfahrer Winni ein Schlupfloch von der Autobahn. So konnte noch eine kurze Kaffeepause mit dem selbst gebackenen Kuchen eingelegt werden. Gegen 23:00 Uhr waren wir wieder in Marktoberdorf gesund aber doch etwas müde angekommen.
Das Fazit ist: Beeindruckende 3 Tage mit vielen Gesprächen, tollen Eindrücken, Treffen und Kennenlernen, Gelächter allemal, Auffrischung alter Gemeinsamkeiten -  eine lang anhaltende, lebendige, eine bleibende Erinnerung.
So hat sich der Leitspruch des Kolpingtages 2015 „MUT TUT GUT“ x-fach erwiesen, den jeder einzelne sicher gespürt – empfunden hat.
 
 
Verfasser: Benedikt Osterrieder

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